PROGRAMM SAMSTAG 24. APRIL 2010
ERÖFFNUNG FOREN
09.00
Moderator Prof. Dr. Schlaffke wird zur Eröffnung
des GETUP-Kongresstages alle interessierten Fachleute der Fitness- und Gesundheitsbrache,
Studierende und Ausbilder sowie Führungskräfte der deutschen Fitnesswirtschaft
begrüßen. Hierbei stellt er die Veranstaltungspunkte und die Referenten
des Kongresstages vor.
09.15-10.45
SCIENCE UPDATE: AKTUELLE ERKENNTNISSE DER ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFT
09.15 - 10.45
Der Zweig der Ernährungswissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass
bestehendes Wissen rasch durch neue Forschungsergebnisse erweitert wird.
In der Presse finden sich praktisch tägliche neue Meldungen zu aktuellen
Studienresultaten, je nach Recherche des Verfassers mit mehr oder weniger
wahrheitsgetreuem Inhalt. Selbst erfahrenen Ernährungsberaterinnen,
Personal Trainern und Food Coaches fällt es zunehmend schwer, neue Forschungsdaten
ihrer Bedeutung entsprechend einzustufen, nüchtern und objektiv zu interpretieren
und mit dem bestehenden Wissen abzugleichen.
Das Forum „Ernährung“ wird drei Bereiche der Ernährungsforschung
aufgreifen, in denen in den letzten Jahren zahlreiche Studiendaten tatsächlich
neue Perspektiven eröffnen konnten und eine Modifikation bisheriger
Empfehlungen notwendig erscheint. Die Referenten stellen wissenschaftlich
fundiert wesentliche aktuelle Forschungsergebnisse dar, erörtern deren
Bedeutung und leiten konkrete Praxisempfehlungen für die Beratungssituation
ab.
Moderator des Forums: Clive Salz
Essenzielle Fettsäuren – welche sind es wirklich?
Jan Prinzhausen
Essenzielle, also lebensnotwendige Fettsäuren spielen eine wichtige
Rolle bei Regulierung und Steuerung zahlreicher Prozesse im Organismus,
u. a. im Bereich des Fettstoffwechsels und des Insulinhaushaltes, bei Entzündungsprozessen
sowie im Immunsystem. Ferner sind einzelne essenzielle Fettsäuren
wichtige Baustoffe im Gehirn, so dass bei einem Defizit in der Ernährung
langfristig zahlreiche psychische Störungen, wie Depressionen und
Konzentrationsstörungen begünstigt werden. Im menschlichen Stoffwechsel
können pflanzliche omega3- und omega6-Fettsäuren in die vom Organismus
benötigten tierischen essenziellen Fettsäuren umgewandelt werden.
Doch wie effizient sind diese Konversionsprozesse? Können wir wirklich
mit dem alleinigen Konsum pflanzlicher Öle den Bedarf an essenziellen
Fettsäuren im Körper decken? Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen
Daten werden diese Fragen im Vortrag differenziert beantwortet.
Antioxidanzien im Sport – sinnvoll, unnütz oder sogar
schädlich?
Prof. Dr. med.
Torsten Albers
Antioxidative Vitamine und Mineralstoffe, wie z. B. beta-Carotin, Vitamin
C und E sowie Selen stehen seit Jahren im Fokus der Wissenschaft. Hierbei
wird erforscht inwieweit durch eine gezielte hochdosierte Supplementierung
von einzelnen Antioxidanzien positive Effekte hinsichtlich Gesundheit und
Leistungsverbesserung erzielt werden können. Gerade Sportler erhoffen
sich durch die Supplementierung von Antioxidanzienpräparaten den vermehrten
Radikalstress durch Sport besser bekämpfen zu können und durch
eine damit verbundene bessere Regeneration und geringere Infektanfälligkeit
Leistungsvorteile zu erlangen. Neue Studien zeigen jedoch nicht nur, dass
eine solche Supplementierung für den sportlichen Erfolg ohne Nutzen
ist, einige Arbeiten kommen sogar zu dem Schluss, dass durch hochdosierte
Antioxidanzieneinnahme Trainingsanpassungen gehemmt werden können.
Nach der Darstellung des Forschungsstandes soll abschließend im Vortrag
erörtert werden, welche konkreten Empfehlungen daraus abzuleiten sind.
Vitamin D – das Sonnenhormon als zentrale Säule der
Gesundheit
Prof.
Dr. Nicolai Worm
Ein Mangel an Vitamin D herrscht in den Bevölkerungen der Industriestaaten
praktisch durchgehend vor und nimmt, besonders in den lichtarmen Wintermonaten,
enorme Ausmaße an. Dieses Wissen ist aber bis jetzt kaum in der Ärzteschaft
und der Bevölkerung verbreitet. Was bisher ebenfalls kaum vermittelt
wird: Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel ist nicht nur ein Risiko für
die Knochengesundheit und bedingt Osteoporose. Vielmehr ist eine Mangelversorgung
mit Vitamin D ein herausragender Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen,
Krebs, Diabetes mellitus, rheumatische Erkrankungen, Muskelschwäche,
Grippe, Depression, M. Alzheimer, M. Parkinson, Multiple Sklerose und
andere mehr. Die Fragen, warum bei zu wenig Vitamin D die Körperfunktionen
massiv gestört sind und wie man einem solchen Defizit vorbeugen
kann stehen im Mittelpunkt des Vortrags, der ein unterschätztes
Vitamin in völlig neuem Licht erscheinen lassen wird.
11.15-12.45
FORSCHUNGSBASIERTE TRAININGSGESTALTUNG IM FITNESS-STUDIO
11.15 - 12.45
Die Gestaltung des Trainings in Fitness-Studios basiert in vielen Fällen
auf Eigenerfahrungen der Trainer oder auf Überlieferungen älterer
Trainergenerationen („das haben wir schon immer so gemacht“).
Hinzu kommen teilweise kuriose Trainingsempfehlungen sowie zweifelhafte Aussagen
zu angeblichen Trainingseffekten, die durch neue Trends (Trendsportarten,
neue Trainingskonzepte, neue Trainingsgeräte etc.) gestreut werden.
Summa summarum beruhen die Trainingsstrategien im Fitness-Sport oftmals eher
auf dem Zufallsprinzip als auf wissenschaftlich gesicherten Empfehlungen.
In einer Zeit der zunehmenden Professionalisierung im Fitness-Sport und bedingt
durch die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen mit Risikofaktoren in die
Obhut der Fitness-Trainer begeben, sollte hier ein Umdenkprozess stattfinden.
Das Ziel des Forums „Bewegung“ besteht darin, anhand ausgewählter
Themen und Beispiele darzulegen, welche konkreten trainingsmethodischen Maßnahmen
aus aktuellen Forschungsergebnissen abgeleitet werden können. Forschungsbasierte
Trainingsstrategien können dazu dienen, das Training produktiver zu
gestalten und die Nebenwirkungen bzw. Risiken des Trainings für die
Kunden zu minimieren. Erfolg und Zufriedenheit des Kunden machen einen Trainer
zum gefragten Ansprechpartner für die professionellen Trainingsplanung-
und –steuerung. Für das Unternehmen eine gute Grundlage zur erfolgreiche
Kundenbindung und –neugewinnung durch Mund-zu-Mund-Propaganda.
Moderation: Arne Morsch
Intensitätssteuerung im Fitnesskrafttraining – Erste Ergebnisse
eines Forschungsprojektes der DHfPG
Christoph Eifler
In der sportwissenschaftlichen Literatur werden seit fast
drei Jahrzehnten unterschiedliche Krafttrainingsmethoden propagiert, denen
jeweils klar definierte Belastungsparameter zugeordnet sind. Allein diese
Methodenvielfalt führt zu einem fast unüberschaubaren Spektrum
an Handlungsempfehlungen für die Trainingspraxis. In diesem Kontext
stellt die richtige Belastungsintensität eine der bedeutendsten Orientierungsgrößen
im Krafttraining dar. In der Literatur sind zu diesem Thema sehr unterschiedliche
und zum Teil sehr kontroverse Aussagen zu finden.
Ein zurzeit laufendes Forschungsprojekt der DHfPG überprüft empirisch
die Effekte verschiedener Ansätze zur Intensitätssteuerung im
Fitnesskrafttraining. Diese Krafttrainingsstudie verläuft jedoch nicht
unter künstlich konstruierten Laborbedingungen, sondern im realen
Rahmen des üblichen Krafttrainings im Fitness-Studio (Feldtest). In
diesem Vortrag werden erste Ergebnisse dieses laufenden Forschungsprojektes
präsentiert.
Ist Vibrationstraining gleich Vibrationstraining? Trainingsstudie
zur Wirksamkeit ausgewählter Vibrationstrainingsgeräte
Dr. Jens
Ebing
Der Einsatz von Vibrationstraining im Breiten- und Leistungssport
sowie im Präventions- und Rehabilitationssport zählt zu den jüngsten,
viel versprechenden Trainings- oder Therapiemethoden. Hinsichtlich der
Konstruktion und Konzeption weichen die Trainingsgeräte partiell voneinander
ab und man unterscheidet zwei Arten, Platte oder Wippe.
Im Vortrag wird eine an der Charité Berlin durchgeführte Trainingsstudie
vorgestellt. Hier wurden diese unterschiedlichen Wirkprinzipien (Power
Plate versus Galileo) hinsichtlich der intendierten Effektstärken
(Muskelmassezunahme, sportliche Leistungsfähigkeit) verglichen. Dies
erfolgte unter standardisierten experimentellen Bedingungen und unter Einsatz
modernster bildgebender Verfahren (Kernspintomographie)
Einfluss einer ß-Blockade auf die Ausdauerleistungsfähigkeit
Dr.
Sven Fikenzer
Immer häufiger erreichen junge Menschen bereits in der
zweiten Lebensdekade Blutdruckwerte der Hypertonie Stadium I (≥140/90
mmHg), bei der eine medikamentöse Behandlung zur Senkung des Blutdrucks
in Betracht gezogen wird. Hypertonie ist eine dauernde Erhöhung des
Blutdrucks im arteriellen System und ist direkt oder indirekt für eine
Reihe von Organschäden und Gefäßschäden zuständig.
Ziel einer medikamentösen Hypertonietherapie ist daher die Blutdrucksenkung.
Dabei fällt bei jungen Leuten die Wahl zumeist auf eine Monotherapie,
unter anderem mit Betablockern(ß-Blockern). Für eine Hypertonietherapie
mit ß-Blockern spielt dabei vor allem deren frequenz- und kontraktionskraftsenkende
Wirkung in Ruhe eine wesentliche Rolle. Es stellt sich die Frage, inwiefern ß-Blocker
die Leistungsfähigkeit von diesen jungen, zumeist sportlich aktiven
Menschen beeinflussen. Literaturangaben diesbezüglich sind untereinander
recht widersprüchlich, da zwischen den einzelnen motorischen Fähigkeiten
unterschieden werden muss.
Zusammenfassend konnte in neueren Untersuchungen gezeigt werden, dass kardioselektive ß-Blocker
keinen Einfluss auf die Hämodynamik des Herzens in maximalen Belastungstests
nehmen und im Zusammenhang mit gleichen VO2max-Werten, Laktatschwellen und
Watt keine kardiale Leistungseinschränkung darstellen.
13.15-14.45
„DER FITNESS- UND GESUNDHEITSMARKT VERÄNDERT SICH - HERAUSFORDERUNGEN MEISTERN, CHANCEN NUTZEN!“
13.15 - 14.45
Trotz der trüben Wirtschaftsaussichten im vergangen Jahr hat sich der
Markt für Fitness- und Gesundheitsanlagen stabil entwickelt. Studien
aus den USA, welche gezeigt haben, dass Fitnessstudios auch dann Zulauf haben,
wenn es der Wirtschaft schlecht geht, wurden für Deutschland bestätigt.
Dies zeigt, dass die Branche generell relativ unabhängig von der Konjunktur
ist.
Auch die Marktprognosen für das Jahr 2010 sind positiv. So ergab eine repräsentative
Studie des Marktforschungsunternehmens „Sport + Markt“, dass die
Konsumenten 2010 insgesamt mehr für Sport ausgeben wollen. Die Fitness-Studios
nahmen hierbei mit einem Index von 114 den höchsten Wert ein.
Dennoch muss beachtet werden, dass trotz der guten Wachstums- und Entwicklungsperspektiven unter den Anlagenbetreibern im Fitness- und Gesundheitsmarkt ein harter Verdrängungswettbewerb herrscht. Fehler und Schwächen von Unternehmen und dem Management werden gnadenlos aufgedeckt. Daher erfordern die immer schnelleren Veränderungen der Märkte ein professionelles und zielgerichtetes Management. Wer zu spät kommt oder die falschen Entscheidungen trifft, wird vom Markt bestraft.
Gutes Management konzentriert sich auf die Veränderungen der Kundenwünsche. Diese suchen nach Produkten bzw. Dienstleistungen, um selbst dem Druck des Marktes zu begegnen. Wer das Richtige anbietet, gewinnt die Kunden dazu. Gutes Management ist viel mehr als nur reflexhaftes Sparen. Es dient vor allem zur optimalen Vorbereitung des Unternehmens auf die Konjunkturphasen und macht das Unternehmen stärker.
Was sind die richtigen Produkte bzw. Dienstleistungen und was ist für eine optimale Vorbereitung eines Unternehmens wichtig, um es permanent stärker zu machen? Welche Rolle spielt die Preisbildung sowie das Vertrauen der Konsumenten in ein Unternehmen für den Unternehmenserfolg? Mit diesen und zahlreichen anderen Fragen befasst sich das Forum Management, um Ihnen als „aktiver Unternehmer bzw. Mitarbeiter“ vielfältige Chancen zu eröffnen.
Moderation: Roman Spitko
Preismanagement – Dilemma der Fitness- und Gesundheitsbranche!
Ralf Capelan
Die Zahl der Fitnesstreibenden in Deutschland steigt. Leider gilt das aber
nicht für den Branchenumsatz und damit auch nicht für den Pro-Kopf-Umsatz.
In der rückblickenden Betrachtung zeigt sich, dass der inflationsbereinigte
Pro-Kopf-Umsatz über viele Jahre stagniert, das Leistungs- und Angebotsspektrum
der Fitness- und Gesundheitsbranche jedoch überproportional ausgebaut
und erweitert wurde.
Aus dieser Betrachtung ergibt sich eine große Herausforderung für die gesamte Branche. Wie gelingt es, den stagnierenden Umsatz pro Kunden zu erhöhen, um damit auch die wachsenden Qualitätsanforderungen an unsere Branche erfüllen zu können? Die Erfüllung dieser Anforderungen wird nur gelingen, wenn die Kunden bereit sind, für die entsprechenden Leistungen einen adäquaten Preis zu bezahlen. Denn unabhängig vom ideologischen Lager und den individuellen Vorlieben eines jeden Betreibers unterliegen alle Unternehmer den wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten, dass der zu erzielende Preis einer Dienstleistung in jedem Fall über den Kosten liegen muss, die zur Abgabe dieser Dienstleistung aufgebracht werden müssen. Folgt der Unternehmer dieser Gesetzmäßigkeit nicht, so erwirtschaftet er Verluste und wird langfristig vom Markt verschwinden. Dieser Zusammenhang zeigt, dass der Preisbildung eine enorme betriebswirtschaftliche Bedeutung zukommt. Fehler bei der Preisbildung können existenzielle Konsequenzen haben.
In seinem Impulsvortrag beschreibt Ralf Capelan das „Dilemma“ der Fitness- und Gesundheitsbranche und zeigt mögliche Lösungsansätze für Unternehmen. Wichtig hierbei ist die Sensibilisierung für das Preismanagement und die damit zusammenhängenden wesentlichen Prozesse der Preisbildung. Psychologische Auswirkungen, welche den Preis neben den Preisbildungsverfahren zusätzlich beeinflussen, werden in den beiden folgenden Referaten auszugsweise thematisiert. Das „Vertrauen“ spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Vertrauen als Basis für die weitere Entwicklung des Fitness-
und Gesundheitsmarktes
Henrik
Gockel
Fitness- und Gesundheitscenter gibt es bereits seit über 20
Jahren in Deutschland. Trotzdem nutzen dieses Angebot nach wie
vor deutlich weniger als 10% der Bevölkerung. In anderen europäischen
Ländern ist die sogenannte Reaktionsquote bereits doppelt
so hoch. Das heißt: Im Verhältnis ca. doppelt so viele
Bürger und Bürgerinnen nutzen stationäre Fitness-
und Gesundheitsangebote.
Liegt es nur an den angeblich fehlenden politischen Rahmenbedingungen oder ist
etwa mangelndes Vertrauen in die „Versprechungen“, Trainingsmethoden,
Umgang und Preisgestaltung hiesiger Anbieter gegenüber den Kunden/innen
der Grund? Was kann jeder einzelne Anlagenbetreiber tun, um aus zufriedenen Kunden
vertrauende Kunden zu machen? Welche Fehler wurden in der Vergangenheit gemacht
und was kann man daraus lernen? Diese Fragen wird Henrik Gockel in seinem Impulsvortrag
stellen und mit Beispielen aus seiner internationalen praktischen Erfahrung illustrieren.
Ein betriebswirtschaftliches Zaubermittel: Systematisches Organisationsvertrauen?!
Dr.
Oliver Schumann
Die Deutsche Bank hat im Krisenjahr 2009 einen Milliardengewinn
eingefahren und ist sich sicher: „…ohne Kundenvertrauen
geht das nicht!“
Ohne Zweifel gilt gerade in der Gesundheitsbranche das Vertrauen zwischen Personen als eines der wichtigsten Voraussetzungen: Das Mitglied vertraut dem Berater, der Patient dem Arzt und der Kunde dem Apotheker. Immer mehr macht aber gerade in Zeiten schnellen Wandels, vielfältiger Angebote und einer stark vernetzten Umwelt ein neues Vertrauensobjekt auf sich aufmerksam: Das Organisations- bzw. Institutionenvertrauen. Hier hat der Kunde Vertrauen in das gesamte Unternehmen, seine Strukturen und Abläufe. Zum Organisationsvertrauen gehört aber auch, dass zwei Unternehmen einander vertrauen und damit die entscheidende Voraussetzung erfüllen, eine Kooperation einzugehen.
Es stellt sich die Frage, ob dieser organisationalen Vertrauensform gerade in der Gesundheitsbranche ein eigenständiger Stellenwert eingeräumt werden muss: Das Marketing der darin tätigen Unternehmen zielt auf nicht greif- und kaum bewertbare Vorteile, Nutzen und Problemlösungen für den Kunden. Wohlbefinden, Sicherheit und Lebensqualität sind Aussichten, die im Vorfeld vom Kunden in ihrer Qualität kaum beurteilt werden kann.
Ist ein systematisch aufgebautes und gepflegtes ‚Organisationsvertrauen‘ das neue betriebswirtschaftliche Zaubermittel für Unternehmen in der Gesundheitsbranche? Ist es zudem eine entscheidende Voraussetzung für Wettbewerbsvorteile und Schutzfaktor in Wandel- und Krisenzeiten?
Dr. Schumann fokussiert mit seinem Impulsvortrag diese Fragen und zeigt davon ausgehend Möglichkeiten auf, wie in der Gesundheitsbranche tätige Unternehmen Organisationsvertrauen aufbauen können. Mit einem interdisziplinären Zugang aus den Wissenschaftszweigen Betriebswirtschaft, (Gesundheits-)Psychologie und Neuromarketing werden notwendige Schritte aufgezeigt, um das Verbrauchervertrauen auf institutionaler Ebene positiv und nachhaltig zu beeinflussen.
14.45-15.00
VERABSCHIEDUNG UND ZUSAMMENFASSUNG
14.45 - 15.00
Kongressmoderator Prof. Dr. Winfried Schlaffke fasst die Inhalte des GETUP-Kongress 2010 zusammen und verabschiedet die Teilnehmer.
15.00-18.00
MESSEBESUCH
15.00 - 18.00
Am ersten Kongresstag haben die Teilnehmer während der langen Mittagspause
- am zweiten Kongresstage im Anschluss an das Kongressprogramm – die
Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten die FIBO-Messehallen zu besuchen.
Eine ideale Gelegenheit, um sich bei den zahlreichen Ausstellern umfassend über
bewährte Produkte und Neuheiten zu informieren.

Anmeldung

